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geredet. Hoheit wissen ja: wenn ich könnte … Man erlaubt zur leider nichts, aber mit den andern bin ich nicht im verwechseln, da muß ich schon bitten. Die Friederike schwätzt, was Platz hat…“

Fatme fiel ein.

„Nichts gegen Ihre Gemahlin, königliche Hoheit. Sie ist meine liebe Freundin.“

„Weil ihr beide so liebe Männer habt. Drum hockt ihr immer beisammen und erzählt euch, wie’s euch so wohl ist.“

„Ich möchte den Pascha kennen lernen,“ sagte die Herzogin.

„Ich bring’ ihn zu Ihnen, Hoheit. O, er ist stark und energisch,“ erklärte Fatme mit Ehrfurcht.

„Ganz den Eindruck hat er mir auch in Ihrer Erzählung gemacht.“

Fatme seufzte.

„Leider ist er mir untreu, — gerade wie der da meiner armen Friederike.“

„Da schaut’s die an!“ rief Phili. „Habt’s denn ihr euch gegen die bestehende Ordnung der Dinge zu empören? Der Pascha hat seinen Harem, das ist ja recht, und ich hab’ auch meinen Harem.“

„Sie auch, königliche Hoheit?“

„Kann ich denn nicht alle miteinander haben? Die Paliojoulai, die Tintinovitsch, was meinen’s denn? Die Schnaken will mi a! ’s scheniert mich ordentlich, wenn sie’s vor der ganzen Gesellschaft durchblicken lassen. Der Percossini ist auch ein Lump. Immer hat er Mädeln, die er mir anbietet. Ah was —“

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