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Bürschlein, das es wußte, empfand es nicht Scham? Wohl, es ließ den Kopf hängen.

Die Kavaliere riefen ihrem Vetter zu, er möge sich beeilen, jeden Augenblick fahre das Auto vor. Es kam die Straße herab. Als alle die Wiese überschritten hatten, hielt es, zwanzig Schritte von ihnen. Die drei jungen Herren verabschiedeten sich ohne Umstände, stiegen ein zu den Damen Heßling und Buck, die Federn in der Frisur trugen, und fort, keiner sah sich um.

Die Geschwister standen noch immer. Karl Balrich, beklommen, fragte endlich seine Schwester: „Was denkst du dir nun?“

Leni antwortete:

„Sie hatten Reiher, solche findest du nicht noch einmal,“ — und wendete sich zum Gehen. Da er kein Glied rührte und brütend aussah, fragte sie eingeschüchtert: „Was hast du?“

Er fuhr auf; aber anstatt sie anzufahren, wie sie es befürchtete, lächelte er mit seliger Güte — und sagte:

„Leni, du selbst sollst solche Reiherfedern haben! Und Kleider, Automobil, eine Villa. Die Villa Höhe!“

Da lächelte sie wie er, selbstvergessenes Lächeln, an der Landstraße, im Regen.

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