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Herr Fiorio war dabei, der Künstlerin seine volle Bewunderung auszudrücken.

„Aber — sie haben ein wenig gelitten“, stotterte der Advokat. Sie streckte die Hand aus.

„Das macht nichts, sie kommen von einem Freunde“, — und sie entriß dem Apotheker die Blumen.

„Wenn ich je Gelegenheit habe, der größten Sängerin zu nützen, deren Anfängen ich beiwohnen durfte —“ sagte der Unterpräfekt.

„Ich bin belohnt durch Ihre Worte, mein Herr … Ich darf die Herren nicht bitten, es sich bequem zu machen: Sie sehen mich beim Umkleiden.“

Herr Fiorio verabschiedete sich. Der Advokat wollte gleich den anderen hinterdrein, aber beim Betreten der Bühne hielten zwei Arbeiter ihn auf; alles schrie, lief durcheinander und verwirrte ihn, und eine Kulisse, die hereingeschoben ward, wäre ihm fast gegen den Schädel gefahren. Flora Garlinda war plötzlich da und zog ihn rechtzeitig fort. Er hatte einen großen Schreck bekommen.

„Sie haben mir das Leben gerettet! Wie kann ich Ihnen danken!“

„Sie werden mich rächen, lieber Freund. Denn ich darf als sicher annehmen, daß Sie es sind, der den Bericht für die ,Glocke des Volkes‘ schreibt. Sie werden also den Versuch des Maestro, mich zu unterdrücken, als die feige Tat kennzeichnen, die er ist.“

„Mit Vergnügen,“ erwiderte er, „das heißt, um Ihnen gefällig zu sein. Aber freilich auch die Verdienste des Maestro dürften nicht —“

„Herr Advokat —“

Sie trat einen Schritt zurück.

„— ich mute Ihnen nicht zu, gegen Ihre Überzeugung zu

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