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betastete, den Fächer um den Kopf. Dazu lachte sie mit ihrer dicken Kehlstimme.

„Ei seht, die Lustige!“ schrie es. „Ist sie sympathisch!“

„Aber seht das böse Gesicht der andern! Kann man so böse sein! Sie wird die Hexen spielen;“ — und die Frauen traten ganz dicht an die Primadonna hinan und starrten ihr tierisch feindselig in die Augen.

„Ich werde dich nicht heiraten“, erklärte Alfò, der Sohn des Caféwirts, mit seinem törichten Lächeln. Sie betrachtete ihn ohne Spott, die Hände in den Manteltaschen.

„Und ich dich nicht, du Schöner!“

„Er ist nicht mehr schön“, sagte eine Frau und schlug sich auf die Brust. „Der Schöne ist jetzt euer Tenor.“

„Man würde sagen, ein junger Heiliger!“

„Wäre er mein Sohn! Mein Sohn ist häßlich und schlägt mich.“

„Zeig uns dein Gesicht! Ich will dich küssen.“

„O du Schamlose!“

Und tief aus der Menge schallte eine Ohrfeige.

„Bravo!“ sagten Männerstimmen. „Sie sind verrückt, die Weiber.“

„Aber auch ich würde mich verlieben!“ rief der biedere Baß des Apothekers Acquistapace; und viele helle Stimmen, auf allen Seiten und weithin, verstört, selig, im Ton des Träumens:

„Ah! seine Augen. Er sieht mich an!“

 

Er stand allein; seine Kameraden waren von ihm weggetreten wie auf der Bühne, wenn der Beifall nur ihm galt; und die Arme verschränkt, die Schultern hinaufgezogen, führte er sein leichtes und dennoch beschattetes Lächeln über die Gesichter der Menge. Sie antwortete:

„Es lebe der Gennari!“

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