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Ein schönes Geschäft für die Gesellschaft! Sie wird mich vor die Tür setzen.“

Und der Herr Giocondi stieß den Wirt wieder dem Tabakhändler zu.

„Aber es scheint, daß ich gerade noch rechtzeitig komme!“ schrie Polli. „Einen Augenblick, und meine Zigarren fangen an, sich selbst zu rauchen. Es fehlte nichts weiter. Setzt den Schuppen unter Wasser! Schlagt die Tür ein! Ein Beil!“

Die Arbeiter aus der Zementfabrik des Herrn Salvatori, die jungen Leute vom Elektrizitätswerk, die in einer langen Kette vom Fluß her Wasser holten, ließen die Eimer in der Luft schweben: solchen Lärm machten die beiden kleinen Alten.

„Kaltes Blut, Ihr Herren“, sagte der Advokat Belotti und trat hinzu. „Freund Acquistapace sorgt schon dafür, daß der Schuppen nicht Feuer fängt. Seht ihr nicht, daß die Trümmer des Balkons schon gelöscht sind? Bravo, Acquistapace!“ — und der Advokat klatschte leicht in die Hände. Giocondi und Polli betrachteten ihn, die Fäuste auf den Hüften, mit Gesichtern, die immer dunkler wurden, aber ohne einen Laut. „Die Sachen gehen gut, ich verbürge mich dafür“, sagte der Advokat und legte sich die Hand auf die Brust. Da brachen sie los:

„Er verbürgt sich! Der Advokat verbürgt sich! Sieh ihn dir an!“

Sie stießen sich, böse kichernd, mit den Schultern an.

„Und worin besteht die Bürgschaft, Advokat? Zahlst du mir einen schwarzen Punsch beim Gevatter Achille, wenn ich abbrenne?“

„Darum also“, fiel der Herr Giocondi ein, „hat der Advokat die Dampfspritze abgelehnt, weil er für jeden Feuerschaden persönlich zu haften gedachte. So sehr liebt er die Stadt! Solch guter Bürger ist er!“

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