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Gugigl wollte beweisen, es sei auch abends noch rechtzeitig. Ein Streit über das Kursbuch entstand.

„Und der Tini geht’s wirklich nicht gut?“ fragte Lola. „Kann ich sie nicht sehen?“

Frau Gugigl ging mit. Tini habe Fieber: es komme bei ihr plötzlich und verschwinde wieder; sie sei noch wie ein Kind.

Als sie, mit aufwärts verdrehten Augen, Lola am Kopfende ihres Bettes sah, fuhr sie aus den Decken.

„Was hast du, Tini?“ — und Lola warf sich auf die Knie und nahm Tini in die Arme.

„Mir hat geträumt, Lola, du gingst weg.“

„Nein! Wenn du lieber möchtest, daß ich dableibe, bleibe ich.“

Tini hielt sich ganz steif in Lolas Armen. Sie rückte mit dem Gesicht ein Stück fort; ihre dunkeln Blicke erweiterten sich gespenstisch; und mit ihren blassen Lippen, tonlos bewegt, daß ihre Schwester hinter ihr nichts hören konnte, sagte sie:

„Geh nur hin!“

Lola mußte die Augen niederschlagen.

 

Sie packte, ohne zu wissen, was ihr bevorstehe, was sie wähle. Nur erst hier heraus, wo so viel Wirrnis erlitten war und alles verbrauchte, zwecklose Gesichter trug. „Wenn ich ihn wiedersehe, soll mir’s recht sein; wenn nicht, ist’s auch gut,“ dachte sie im Einschlafen; und bei Tagesanbruch, unlustig und mit Gähnen, vor den fertigen Koffern: „Wie

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