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Er lachte wehrlos. Seine Augen in ihren sorgfältigen Wimpernhecken blickten aus seinem rosigen Gesicht, wie aus einem Öldruck. Lola erinnerte sich, daß er vorhin nur den harmlosen Klatsch mitgemacht habe.

„Sie haben alle in Italien diese Vorliebe für die Amerikanerinnen, und über Ihre eigenen Damen wissen Sie nur Unvorteilhaftes. Wie kommt das?“

„Ja, sie sind nicht so schön,“ erklärte Cavà. „Sie sind nicht blond.“ Botta wußte mehr.

„Wenn wir uns mit einem unserer jungen Mädchen sehen lassen, heißt es sofort; wir sind verlobt.“

„Mit jungen Mädchen ist hier nicht zu verkehren,“ bestätigte Nutini; und Botta setzte hinzu:

„Auch haben andere mehr Herz.“

„Schon wieder deine Olimpia? Dieser Gigi hat nämlich hier im Walde an einem Teich einen halben Sommer mit einer Balletteuse verbracht.“

„Ach ja,“ seufzte Botta und schlug sich auf die Brust, daß sein fetter Tenor ins Zittern kam. Nutini störte ihn: schließlich sei sie ihm doch davongelaufen; und Botta fuhr verwundet gegen ihn los.

Deneris seufzte laut. Er lehnte rückwärts auf den Balkon und schmachtete von unten Mai an. Seit seinem Eintritt hatte er sich keinen Augenblick von Mai getrennt. Es gäbe wertvollere Frauen, versicherte er in gezogenem Ton, als die Balletteuse Olimpia.

„Wenn die Mühe, die man sich ihretwegen gibt, ihren Wert bestimmt —“ meinte Pardi. Nutini klopfte nun Deneris.

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